FROBURGER OLTEN
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Froburger Nr. 63 als PDF   

Liebe Altherren

Meinen Zutrunk im ganz Speziellen!

Ein weiteres Vereinsjahr nähert sich seinem Ende. Grund für mich Bilanz zu ziehen. Der Kulturanlass vom letzten Herbst in Solothurn hinterliess bei mir beispielsweise gemischte Gefühle. Die Tatsache, dass Solothurn noch mehrere aktive Verbindungen hat, die über keinerlei Nachwuchsprobleme klagen, lassen mich schon ein wenig neidisch, aber auch grübelnd zurück. Am Zeitgeist scheint unsere Flaute nur vordergründig zu liegen, denn Solothurn zeigt, dass dies nicht der Fall sein kann. Fehlt uns die Tradition in Olten? Mangelt es den Froburgern an einer kritischen Grösse, damit wir quasi zum Selbstläufer werden? Bemühen wir uns zu wenig?

Im Vorstand waren diese Fragen des öfteren Grund zur Diskussion. Und wenn wir Lösungen gefunden hätten, müsste ich diese Zeilen wohl nicht schreiben. Ich persönlich bin überzeugt, dass unsere Misere bald vom Zufall beendet wird. Dies hat bei den Froburgern zwar schon fast Tradition, dürfte aber kaum in die Kategorie „nachhaltige Strategie“ fallen.

Nach nun 6 Jahren im Präsidium ist nun aber die Zeit für mich gekommen, diese Fragen anderen zu überlassen. Mit zunehmenden privaten, beruflichen, aber auch politischen Verpflichtungen fehlt mir nicht nur die Zeit für dieses schöne Amt, sondern auch die nötige Energie. Ich bin überzeugt, dass lange Amtszeiten kaum Mehrwert bringen – im Gegenteil. Neue Köpfe bringen immer auch neuen Schwung und neue Ideen. Gerade diese wären aus meiner Sicht nun wieder einmal nötig. Ich freue mich deshalb ausserordentlich, dass die Suche nach einem würdigen Nachfolger von Erfolg gekrönt wurde: Der Vorstand schlägt den Altherren David Hochstrasser v/o Adagio zur Wahl als neuen Präsidenten vor. Nicht nur aufgrund seiner Vorstandsarbeit, sondern auch aufgrund seiner aktiven Teilnahme am Verbindungsleben bedarf er an dieser Stelle keiner ausführlichen Vorstellung. Ich freue mich, ihm den Stab am AHAH-Tag zu übergeben und wünsche ihm viel Spass und Befriedigung in diesem Amt.

Zum Abschluss danke ich den aktuellen und bisherigen Vorstandsmitgliedern für die Mitarbeit in den letzten 6 Jahren. Engagement im Verein ist gerade heute keinesfalls mehr selbstverständlich, ich wusste die Unterstützung stets zu schätzen. Ebenfalls danke ich allen Altherren für die Unterstützung und das Wohlwollen in dieser Zeit. Es war mir eine grosse Freude und Ehre, mit diesem Amt betraut worden zu sein. Insofern werde ich werde ich auch mit einem weinenden Auge abtreten, auch wenn ich mich auf meine Zukunft als „gewöhnlicher“ Altherr freue.
 
Mit einem letzen präsidialen Farbengruss in blau-weiss-rot
David Plüss v/o CaipiAHAH-X

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